Donnerstag, 19. August 2010

19.08. San Luis Obispo - Highway One - Big Sur Drive - Monteray

Werte Augen des Betrachters!

Nach einem "Continental Breakfast" in unserem netten Hotel mit Pool und Spa sind wir wieder in Richtung Morro Bay gefahren, denn von dort sind wir auf den Highway One. Dieser ist gemeinsam mit dem Big Sur Drive eine der berühmtesten und schönsten Straßen der Welt, denn er führt an der Küste entlang vom Süden Kaliforniens bis über San Francisco hinaus.

Heute war mit Abstand der kälteste Tag unserer Reise bisher (ein Loblied auf die Softshelljacken!). In der Früh hing starker Nebel über dem Meer, der sich bis an die Berge gezogen hat. Daher haben wir anfangs leider nicht viel von der Umgebung gesehen. Dieses Klima ist typisch für die Küste Kaliforniens. Im Laufe des Vormittags ist es immer weiter aufgeklart, kalt blieb es aber trotzdem.



Auf dem Highway one gibt es viele Vista Points, immer wenn es etwas Schönes zu sehen gibt. Wir sind mehrmals stehen geblieben.
Im Sarah Burns Pfeiffer Park, in welchem ein Trail zu einer Bucht führt:




bei einem Felsen:




Auch in jenem Abschnitt des Highway One, welcher "Big Sur Drive" genannt wird, sind wir mehrmals stehen geblieben:






In Montery (sprich: "Moannarei") haben wir im Wohnzimmer unserer Best Western eine Pizza von Domino's gegessen, sowie eine Bread Bowl Pasta, die wir wärmstens weiterempfehlen können. Es handelt sich hierbei um Pasta. serviert in einem Pizzateig, der einfach wahnsinnig gut ist.



Danach sind wir noch ins Ortszentrum bzw den Hafen von Moannerei gefahren, das uns mit "You absolutely must must must have to have to have to ..." nahegelegt wurde. Auf der Fishermen's Wharf gibt es viele kleine nette Geschäfte und Restaurants.











Es gibt auch kleine Boote, die nicht nur von Menschen als Ruhepool genützt werden:



Auch schwimmen viele Quallen im Wasser



Aber einer lässt sich von all dem Troubel nicht aus der Ruhe bringen:


In diesem Sinne Take Care!

Liebe Grüße

Esther und Matthias



Mittwoch, 18. August 2010

18.8- Solvang-Pismo Beach-Morro Bay

Liebe Blog Leser und Betrachter!:)


Wie versprochen folgt heute unser Bericht über Solvang, mit welchem wir den heutigen Blogeintrag beginnen werden:
Es handelt sich hierbei nicht um Fotos aus Disneyland, vielmehr ist Solvang eine dänische Siedlung, wo die Häuser im skandinavischen Stil errichtet wurden.Man fühlt sich wirklich wie in einer anderen Welt inmitten von Kaliforniens Landschaft. Selbst die Straßennamen tragen Titel wie Atterdag oder Kopenhagen Dag. Die Stadt ist Gott sei Dank bisher von Touristenmassen verschont geblieben und die Zeit scheint auf den Straßen kaum eine Rolle zu spielen, da die Geschäfte erst ab 10 Uhr aufsperren und ab 8 Uhr Abends keine Menschenseele mehr anzutreffen ist.:)




Nach unserer Abreise haben wir uns zum ersten Mal auf den Highway 1 begeben und sind nach Pismo Beach gereist, eine Stadt mitten am Meer, welche vor allem wegen ihren Sanddünen ein Must See ist. Was vor allem erstaunlich ist ist, dass man mit seinem eigenen Auto auf den Strand fahren darf. Auf diese befestigte und daher nicht gefährliche Straße, wo die normale Straßenverkehrsordnung gilt, haben wir uns auch begeben. Die Bilder sprechen denke ich für sich.:)Wir haben uns auch die Zeit genommen ein wenig im Sand zu liegen und die Zeit einfach nur zu genießen.








Am Highway 1 ging es weiter nach Morro Bay, ein Stadt, deren Meerzugang von einem riesigen Felsen, der Morro Rock, geprägt ist, welcher durch Vulkanerruptionen entstanden ist und heute ein riesiges Naturreservat ist.



Die Stadt selbst ist ein beschauliches Fischerdörfchen, wo die Seerobben bis zu den Stegen kommen und von den heimischen Fischern ernährt werden. Wenn es keinen Fisch mehr gibt hört man die Rufe der Robben durch die gesamten Straßen.



Gegessen haben wir das erste Mal auf dieser Reise in einem Restaurant, wo wir uns Fish and Chips (mit viiiiel Knoblauch) genehmigt haben.

Am Abend fuhren wir in unser Hotel in San Luis Obispo, zur Abwechslung ein Best Western, wo wir den Tag im Spa ausklingen ließen.

In diesem Sinne "Have a good One".

Matthias+Esther

P:S: Über mehr Kommentare würden wir uns freuen.:)

Dienstag, 17. August 2010

17.8- Santa Barbara- Solvang

Liebe Blog Leser!

Heute haben wir Los Angeles verlassen und unseren Road Trip so richtig begonnen. Unsere erste Station- Die amerikanische Riviera- Santa Barbara.




Besonders beeindruckend war das Gerichtshaus, da es aus verschiedenen Stilrichtungen zusammengesetzt wurde.


So zeigen sich beispielsweise Parallelen zu einer Kathedrale in Palermo und zu einer Kirche in der Slowakei, und es wurden Wandfliesen aus Tunesien benützt. Wir bekamen eine Führung von einem sehr netten Pensionisten, der sich sichtlich sehr über seine Arbeit freute. Außerdem durften wir die Morgans Law Library besuchen, in welcher Esther sehr interessante Bücher gelesen hat. Die Bibliothek ist auch deswegen spektakulär, da sich an den Seitenwänden zwei unterschiedliche Landkarten Kaliforniens befinden: Eine aus dem 17.Jhdt. zeigt Kalifornien als Insel, da man früher geglaubt hat, Kalifornien sein eine Insel, auf der späteren ist Kalifornien in seiner heutigen Form zu sehen, da tatsächlich Leute versuchten, die vermeintliche Insel zu umrunden und gemerkt haben, dass das nicht geht.

Den Charakter als Riviera hebt auch die Hauptstraße Santa Barbaras hervor, die State Street, an welcher sich sehr schöne und noble Geschäfte befinden, die zwar teilweise zu großen Ketten gehören, aber die Gebäude im Stile der Stadt gehalten wurden.



Ursprünglich war Santa Barbara, wie man schon aus dem Namen schließen kann, eine spanische Mission, weshalb es auch ein historisches Sta Barbara sowie eine Mission gibt. Im historischen Teil ist besonders die Casa Guerra hervorzuheben, in der ein gewisser Herr Guerra gewohnt hat, welche renoviert wurde und heute (von Do bis Sa, also nicht heute) als Museum besichtigt werden kann.



Besonders erwähnenswert sind die sogenannten "Adobe Häuser". Adobe heißt nämlich "Müll" und die Häuser wurden damals aus Müll gebaut. Sta Barabra ist überhaupt sehr umweltbewusst, denn die Toiletten im Visitor Center werden mit recycletem Wasser gespült ;)

Die Bezeichnung Riviera bezieht sich natürlich auch auf den Sandstrand mit Palmen, auf dem wir ein paar Stunden Strandurlaub gemacht haben. Obwohl die Amerikaner scheinbar auch in den Pazifik Eiswürfel hineingeben, haben wir uns trotzdem ein Stück ins Wasser getraut.





Kurz vor Sonnenuntergang sind wir Richtung Solvang aufgebrochen. Der Weg führte uns durch eine Gebirgsstraße, in der Esther ausführlich Bekanntschaft mit dem automatischen Getriebe gemacht hat (falls jemand genauere Ausführungen wünscht, bitte um kurze Nachricht).

Die Aussicht in den Bergen ist wirklich beeindruckend, weil man zuerst einen Blick über Santa Barbara und die Küste hat, und dann in die Berge, die einer afrikanischen Steppe gleichen. Auf dem Freeway gibt es einige "Vista Points", auf denen man aussteigen kann, um die Aussicht zu genießen.


Am Abend sind wir in Solvang angekommen, doch darüber berichten wir morgen!

Liebe Grüße
Esther und Matthias